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Energie

Energie ist nicht, was du spürst. Energie ist. Überall. Und dort, wo du bist. Niemand geht, wenn du es lässt. Vorbeigehen im Fluss des Seins. Vor allem dann, wenn du bist, so wie du bist. Einfach und vollkommen, wie du es immer schon warst.

 

Heimat ist nicht draussen. Sie ist innen. Perfekt und ausgeglichen. Wie der Schweif eines Pferdes im Galopp, der wippt im Wind der Gerechtigkeit. Still. Leise. Achtsam und bereit. Zu sehen die Mängel und das Gewicht um dich herum. Sei. Sei wachsam und gewahr. Nie um deiner selbst willen. Warte. Warte auf den Klang der Unendlichkeit. Lass es klingen, flirren und versprühen, den Glanz der vollkommenen Ewigkeit. Im Sein der Erkenntnis der Stille deines Seins. Überfliessend können Tränen ins Stocken kommen.

 

Lass los. Lass sein. Was immer sein will, lass es sein, kümmere dich nicht darum. Denn es kümmert sich um sich selbst. Denn selbst du darfst verstehen, dass nicht alles wichtig ist, so wie es scheint. Im Licht von Schwefel und Gemäuer ist es wahr. Im Licht der Erkenntnis längst vorbei.

 

So warte nicht und zögere nicht, es zu tun. Jetzt, in diesem Augenblick. Der Augenblick ist, was wirklich zählt. Immer und ewig, in alle Zeit und in grösster Vollkommenheit. Siege nicht über deinen Verstand. Messer, die ins Fleisch stechen, sind Wunden, die mit der Zeit heilen. Zeit ist nie unendlich. Zeit ist Leid. Und bindest du dich an dieses Leid, dann ist es Zeit, jetzt loszulassen; den Stein in deinem Herzen mit den schwarzen Flecken, die du polierst, fallen zu lassen. Schwinge dich empor aus dieser Schwere und lasse dich fallen in den Krug der Erkenntnis, dass du bist, was du schon immer warst: LICHT.

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